Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.

Fünf Jahre nach der Gründung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland 1950 wurde die Kreis- und Ortsgruppe Karlsruhe ins Leben gerufen, die dank ihres Engagements nach wie vor zu den größten, stärksten und aktivsten in Baden-Württemberg und auch im Bundesverband gehört. Im nächsten Jahr feiert die Kreis- und Ortsgruppe Karlsruhe der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. ihr 70-jähriges Bestehen.
Viel hat die Ortsgruppe in den vergangenen Jahren für die Integration der über 3.000 in Karlsruhe lebenden (Spät-)Aussiedlerfamilien, aber auch anderer Migrantinnen und Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion geleistet.
Dabei setzt der Vorstand der Ortsgruppe mit der Vorsitzenden Erna Pacer auf umfassende Jugendund Kinderarbeit unter dem Motto „Jugend ist unsere Zukunft“. Die Förderung in Bereichen Bildung, Kunst, Theater, Musik stärkt die Potenziale, gibt Sicherheit und unterstützt die Integration. Mit Unterstützung der Stadt Karlsruhe, des Büros für Integration, des Stadtjugendausschusses und mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die sich ein ganzes Jahr lang an den Umbauarbeiten beteiligten, wurde das ehemalige Haus der DJO (Deutsche Jugend in Europa) in der Scheffelstraße 54 in Eigenregie renoviert und fand ab September 2008 eine neue Verwendung unter dem Projekt "Alle unter einem Dach". Seitdem ist das Jugendhaus ein Treffpunkt für Jung und Alt, die Angebote werden ständig erweitert. Den Interessen entsprechend, gibt es jetzt ein breites Spektrum an Angeboten, wobei die meisten einen interkulturellen und integrationsbezogenen Charakter haben. Wir helfen allen Kindern und Jugendlichen, Eltern und Senioren (mit oder ohne Migrationshintergrund). Dabei arbeiten wir mit dem Schul- und Sportamt und Kulturamt der Stadt Karlsruhe, mit Migrantenvereinen im IBZ, mit dem Bürgerverein und Familienzentrum in Oberreut, mit Jugendorganisationen des Stadtjugendausschusses, mit dem Bund der Vertriebenen, mit mehreren Schulen eng zusammen.

 

Ansprache des Bundesvorsitzenden

 

Beitrag aus der Festschrift 60 Jahre LmDR

 

nach oben
nach oben